Direkt aus dem Grundriss ergeben sich die Stufenaufteilung und die Verziehung. Dies ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Treppenbauprogramms.

Aufteilung der Stufen

Aus teilweise tausenden von Möglichkeiten der Stufenverteilung wählt das Programm die passendste aus, bietet aber weitere als Alternative an.
Die Abfolge von geraden Abschnitten, Podesten und verzogenen Bereichen kann unabhängig von den Vorschlägen völlig individuell gestaltet werden.

Verziehung

Für gewendelte Treppen gibt es vier Möglichkeiten der Verziehung:

Stufenvorderkante rechtwinklig zur Lauflinie. So wird es z.B. bei Bogentreppen oder Spindeltreppen gemacht.
Gleich breite Stufenköpfe. Diese Option findet man oft bei halbgewendeten Treppen, bei denen die Stufen innen vom Geländer getragen werden.
Klassische Verziehung nach der Winkelmethode (und damit konform zur DIN 18065). Die Winkelmethode liefert bei handwerklich verzogenen Treppen in den meisten Situationen sehr gute Ergebnisse und ist deshalb sehr verbreitet.
Manuelle Nachbearbeitung: sollte es einmal nötig sein, die Verziehung anzupassen, können alle Stufen mit der Maus sehr einfach gedreht werden. Alternativ lassen sich die Stufenbreiten auch als Zahlenwert eingeben.

 

Alternativ können die Breiten der Stufenköpfe auch direkt eingegeben werden. Das ist besonders bei aufgemessenen Treppen praktisch.